ODiL

Offene Software-Plattform für Dienstleistungsinnovationen in einem Wertschöpfungsnetz in der Landwirtschaft

Datenmanagement und mobile Services
Datenmanagement und mobile Services
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Das Verbundprojekt ODiL entwickelt, implementiert und demonstriert eine offene Plattform zur integrierten, skalierbaren, vernetzten und sicheren Repräsentation, Kommunikation und Bearbeitung von Daten und Diensten im Umfeld von Landwirtschaftsbetrieben. Im Teilvorhaben Wissen und Basisfunktionsmodule in der dezentralen Netzwerkarchitektur (ODiL-DFKI) realisiert das DFKI im wesentlichen zum einen die bedarfsorientierte, serverorientierte Datenhaltung im dezentralen Netzwerk; dazu gehört die Einbindung von externen Wissensquellen für die Arbeit in der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette. Zum zweiten erstellt das DFKI Bausteine für den modularen Software-Funktionsbaukasten für die offene Plattform im Anwendungsgebiet Landwirtschaft. Beim DFKI liegt darüber hinaus die Koordination des Verbundprojekts.

Laufzeit: 01.07.2016 bis 30.06.2019
Partner: Universität Osnabrück, Hochschule Osnabrück, Universität Bonn, Universität Würzburg, CC-ISOBUS, m2xpert
Fördergeber:
Förderkennzeichen: Dieses Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) im Programm "Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen" unter dem Förderkennzeichen 01FJ16001 gefördert und vom Projektträger Karlsruhe (PTKA) betreut. Die Verantwortung für den Inhalt dieser Veröffentlichung liegt beim Autor.
Zuwendungsempfänger: DFKI GmbH
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Project Management Agency Karlsruhe

Projektdetails

Die Digitalisierung hat die Landwirtschaft verändert beim üblichen Betrieb von Höfen, bei der Haltung und Verarbeitung umfangreicher Hofdaten, bei der Steuerung von Maschinen der Stall- und Landtechnik und bei der Erbringung von Dienstleistungen durch Lohnunternehmen.

Zur Verwaltung und Verarbeitung der Daten gibt es eine gewachsene Infrastruktur von Softwaresystemen diverser Anbieter, die jeweils Ausschnitte der Wertschöpfungskette behandeln: Farm-Management-Informationssysteme, Telemetriesysteme, Logistiksysteme, Software von Lohnunternehmern und andere mehr. Diese Heterogenität erschwert derzeit den Aufbau optimaler Wertschöpfungsketten und Entwicklung, Angebot und Nachfrage neuer Dienstleistungen darin. Der Schutz des Eigentums an Betriebsdaten und der Schutz personenbezogener Daten im Prozess sind besonders am Übergang zwischen Teilsystemen aktuell nicht immer sichergestellt. ODiL entwickelt eine offene Plattform zur integrierten, skalierbaren, vernetzten und sicheren Repräsentation, Kommunikation und Bearbeitung von Daten und Diensten im Umfeld von Landwirtschaftsbetrieben. Damit vernetzen sich Akteure der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette, um Dienste, Anforderungen und Daten gezielt und selektiv zu teilen und sicher auszutauschen. Dabei können sie ihre vorhandenen Maschinen und Informationssysteme weiter nutzen. 

Die Wirtschaftspartner werden mit Produkten auf der Plattform bzw. auf Wertschöpfungsnetzen aufsetzen, die damit realisiert werden. Die offene, modulare, dezentrale Architektur ermöglicht breiten Einsatz und herstellerübergreifende Marktdurchdringung ODiL-basierter Wertschöpfungsnetze.  

Die Entwicklung in ODiL umfasst: Plattformarchitektur; Komponenten zur Datenkommunikation, Datenhaltung und Interaktion; Mechanismen zur Definition und systemweiten Durchsetzung von Eigentums- und Zugriffsrechten an den Daten. Als integrierte Querschnittsthemen werden Sicherheit personenbezogener und werthaltiger Daten und Akzeptanz des Systems bearbeitet.

Die offene Plattform ermöglicht den Aufbau wirtschaftlich hochrelevanter Wertschöpfungsnetze. ODiL unterstützt das dadurch, dass die wesentliche Plattform-Software unter open-source Lizenzen gestellt wird, die ihre Verwendung über das Projekt hinaus Projektpartnern wie Externen erlauben. Dadurch kann die Plattform nach Projektende problemlos eingesetzt, weiterentwickelt und verwertet werden.

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© DFKI GmbH
zuletzt geändert am 11.01.2018
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